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Integrierte Versorgung
Norddeutsches Orthopädienetz

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Das Norddeutsche Orthopädienetz, ein Modell zur Integrierten Versorgung (IV), zeichnet sich durch eine obligatorische ärztliche Zweitmeinung, klar definierte Patientenpfade, eine lückenlose Dokumentation aller Versorgungsebenen und ein professionelles Netzmanagement aus.

Das Modell basiert auf dem Versorgungsmodell des bereits seit Jahren bestehenden " Norddeutschen Herznetzes" und ist mehr als nur die Überleitung vom Krankenhaus in die Rehabilitation.

Unter dem Motto "Beweglich in die Zukunft" richtet sich das Norddeutsche Orthopädienetz zunächst ausschließlich an Patienten mit degenerierten Hüft-, Knie- oder Schultergelenken. Zurzeit haben sich im Verbund des Norddeutschen Orthopädienetzes das Albertinen-Krankenhaus, das Kath. Marienkrankenhaus, das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus, niedergelassene Orthopäden und Chirurgen und verschiedene Rehabilitations-Einrichtungen darauf verständigt, eng zu kooperieren und dem Patienten eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit anzubieten.

Der Leistungskatalog sieht zunächst die ausführliche Diagnoseerstellung vor. Diese Erstdiagnostik findet beim Facharzt für Orthopädie/Chirurgie statt. Im Anschluss daran wird geprüft, ob der Patient für eine Operation in Frage kommt. Wenn eine Operation nach dem Krankheitsstatus unbedingt erforderlich ist, kann sich der Patient in das Norddeutsche Orthopädienetz einschreiben.

Wird dieses befürwortet, wird auch das Umfeld zu Hause unter die Lupe genommen. Der Umfeldcheck deckt auf, wie gut gerüstet die Wohnung für die ersten Wochen nach der OP ist. Außerdem erhält der Patient in der so genannten Sturzprophylaxe Informationen zu leicht durchführbaren Übungen, um nach der OP möglichen Stürzen vorzubeugen und eine sichere Bewegung zu fördern.

Der Erstbegutachter übernimmt die Koordination der gesamten Behandlung und erhält den Patienten nach der Rehabilitation zur Kontrolluntersuchung zurück. Damit verzahnen sich die einzelnen Schritte zu einem strukturierten Behandlungspfad. Zeitnah wird für Patienten des Norddeutschen Orthopädienetzes generell eine zweite Arztmeinung eingeholt. Dies ist die Aufgabe des Operateurs im Krankenhaus.

Im Anschluss daran erfolgt – noch vor der Operation – eine individuelle Gangschulung. Alle Behandlungsschritte erfolgen in einem sehr kurzen Zeitraum. Die Operation wird in einem der Krankenhäuser durchgeführt, die Partner im Norddeutschen Orthopädienetz sind.

Nach einer überstandenen Operation stehen die Reha-Maßnahmen im Vordergrund. Diese können sowohl ambulant als auch stationär in einer Reha-Klinik durchgeführt werden. Sechs Wochen nach der Operation findet die erste Kontrolluntersuchung statt. Die zweite und dritte Kontrolluntersuchung erfolgt jeweils 6 Monate später; immer bei dem Facharzt, der auch die Erstbegutachtung durchgeführt hat. Der gewählte Arzt nimmt also die Rolle des Koordinators für den gesamten Behandlungsprozess ein.

Teilnehmende Krankenkassen sind bisher die HEK und die Barmer GEK. Weitere Krankenkassen werden in Kürze folgen.

Weiter Informationen finden Sie auch im Internetangebot des Norddeutschen Orthopädienetzes unter

www.norddeutsches-orthopaedienetz.de


Dt. Gesundheitssystemberatung
für die Häuser der Albertinen-Gruppe
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