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27.08.2018 | Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus
Brustschmerz-Einheit und erweiterte Intermediate Care Station nehmen Betrieb auf

Mit der heutigen Inbetriebnahme einer Brustschmerz-Einheit (Chest Pain Unit) und erweiterter Kapazitäten der Intermediate Care Station (IMC) im Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus wird die Versorgung von Notfallpatienten mit Herzerkrankungen in Hamburgs Nordosten weiter verbessert. Für den Umbau der ehemaligen intensivmedizinischen Station wurden seitens der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg Investitionsmittel in Höhe von 1,7 Mio. EUR zur Verfügung gestellt.

Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks, Matthias Scheller, Vorstandsvorsitzender des Albertinen-Diakoniewerks sowie Christian Quack, Geschäftsführer des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhauses hoben in einer Feierstunde die besondere Bedeutung der abgeschlossenen Baumaßnahmen für die Patientenversorgung hervor. Die abschließenden Segensworte hielt Vorstand Pastor Dr. Stefan Stiegler.

Die CPU als spezielle Diagnostik- und Therapieeinheit erlaubt die schnellstmögliche Abklärung unklarer Brustschmerzen und die optimale Therapie. Die zusätzlichen Kapazitäten im Bereich der IMC-Station tragen dem Umstand Rechnung, dass im Amalie immer mehr vor allem auch kardiologische Notfallpatienten behandelt werden, die nach dem Eingriff eine spezielle Betreuung benötigen. So werden von Chefarzt Dr. Matthias Gasthaus und seinem Team heute gegenüber 2014 rund 30% mehr Patienten mit Herzinfarkt versorgt.

Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks: „„Patientinnen und Patienten mit akuten Herzerkrankungen und Brustschmerzen benötigen eine schnelle und wirkungsvolle Therapie. Die Einrichtung einer Chest Pain Unit im Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus leistet einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der Versorgung von Notfallpatienten mit Herzerkrankungen in den Walddörfern. Hamburg hat diese Baumaßnahme deshalb mit rund 1,7 Millionen Euro gefördert.“

Mathias Scheller, Vorstandsvorsitzender des Albertinen-Diakoniewerks: „Die heutige Inbetriebnahme der Chest Pain Unit sowie der erweiterten Intermediate Care Station unterstreicht unseren Anspruch einer bestmöglichen Versorgung unserer Patientinnen und Patienten gerade auch in Notfallsituationen. Und es unterstreicht das Vertrauen der Freien und Hansestadt Hamburg in das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus. Darüber freuen wir uns und sind sehr dankbar für die eingesetzten Investitionsmittel.“