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Aktuelles

12.07.2018 | Albertinen-Krankenhaus
Gesundheitsminister von Burkina Faso besucht Albertinen-Krankenhaus

Eine hochrangige Delegation des Gesundheitsministeriums von Burkina Faso unter der Leitung des Gesundheitsministers Prof. Nicolas Méda hat am 6. Juli das Albertinen-Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen besucht. Ziel war es, einen Einblick in eine hochmoderne Klinik zu gewinnen. Der Vorstandsvorsitzende des Albertinen-Diakoniewerkes, Matthias Scheller, stellte das Albertinen-Diakoniewerk vor und führte die Gäste durch ein Besichtigungsprogramm, in dessen Rahmen das Albertinen-Geburtszentrum, die interdisziplinäre Intensivstation sowie ein Herzkatheterlabor in der Klinik für Kardiologie aufgesucht wurden.

Besonderes Kennzeichen der Geburtshilfe im Albertinen-Krankenhaus ist die zugewandte und individuelle Betreuung der werdenden Eltern. Im vergangenen Jahr kamen hier fast 3.000 Kinder zur Welt. Wie Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Ingo von Leffern, erläuterte, wurden im ersten Halbjahr 2018 bereits mehr als 1.600 Kinder in der beliebten Geburtsklinik geboren. Dieses sei ein neuer Rekord. Die Neugeborenen-Intensivmedizin wird seit über 20 Jahren durch eine Kooperation mit dem Altonaer Kinderkrankenhaus gewährleistet.

Die interdisziplinäre Intensivstation mit 39 Betten verfügt über ein Patientendaten-Management-System, mit dem alle für die medizinische Behandlung relevanten Daten jederzeit und überall zur Verfügung stehen. Dieses dient der höchstmöglichen Sicherheit der Patienten und erleichtere die Abläufe auf der Station, so Priv.-Doz. Dr. Stefan Maisch, Stellvertr. Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, in seinem Vortrag.

Prof. Dr. Karsten Sydow, Chefarzt der Klinik für Kardiologie im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum, stellte den Delegationsteilnehmern zwei hochmoderne Herzkathetersysteme vor, die eine sehr präzise Diagnostik wie auch Intervention bei nur geringer Strahlenbelastung erlauben. Neben der akuten Behandlung von Herzinfarkten und der Behandlung der koronaren Herzkrankheit liegen weitere Schwerpunkte in der Behandlung der Herzschwäche sowie der Behandlung von Herzrhythmusstörungen durch Verödung der betreffenden Areale in der Herzkammer (Elektrophysiologie). Darüber hinaus besitzt die Klinik eine ausgewiesene Expertise in der kardialen Bildgebung, insbesondere Kardio- MRT. Die Klinik wurde jüngst hamburgweit als erste Klinik überhaupt als „überregionales Herzschwächezentrum“ zertifiziert. Ein besonderes Merkmal ist auch die sehr enge Zusammenarbeit im Rahmen sog. „Heartteams“ mit der Klinik für Herzchirurgie im Haus.

Die Gäste zeigten sich sehr beeindruckend von der besonderen Leistungsstärke des Albertinen-Krankenhauses. Beide Seiten äußerten den Wunsch, über den Besuch hinaus im Kontakt zu bleiben.