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25.05.2018 | Albertinen-Diakoniewerk
Schnelsener Frühjahrsgespräch am 31. Mai: „Ist Helfen christlich? – oder einfach menschlich – oder beides?“ Vortrag und Podiumsgespräch

Das Albertinen-Diakoniewerk lädt sehr herzlich ein zum traditionellen Schnelsener Frühjahrsgespräch, das am 31. Mai um 19 Uhr im Albertinen-Krankenhaus / Kirche am Krankenhaus, Süntelstraße 11a, 22457 Hamburg, stattfindet. Dr. theol. Heinz Rüegger, MAE, Fachverantwortlicher für Ethik und Lebensfragen am Institut Neumünster (Schweiz) stellt seinen Vortrag unter den Titel: „Ist Helfen christlich – oder einfach menschlich – oder beides?  Kritische Bemerkungen zur theologischen Begründung von Diakonie“. Rüegger vertritt die Ansicht, dass das Gebot der Nächstenliebe nicht spezifisch christlich sei, sondern der Wunsch zu helfen in jedem Menschen verankert liege. Im anschließenden Podiumsgespräch diskutieren Dirk Ahrens, Landespastor und Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes Hamburg, Imam Abu Ahmad Yakobi, Vorstandsmitglied der Schura Hamburg und Beauftragter für den interreligiösen Dialog, Priv.-Doz. Dr. Michael Rosenkranz, Ärztlicher Direktor des Albertinen-Krankenhauses/Albertinen-Hauses und Anette Weinert, Pflegedirektorin des Albertinen-Krankenhauses/Albertinen-Hauses, mit dem Referenten. Die Moderation übernimmt Pastor Dr. Stefan Stiegler, Vorstand im Albertinen-Diakoniewerk.

Seit einigen Jahren gibt es in der Diakonie Deutschland einen interessanten Prozess der „evangelischen Profilbildung“, bei dem der Frage nachgegangen wird, was „typisch diakonisch“ sei. Diese Debatte findet nicht zuletzt vor dem Hintergrund statt, dass es in vielen diakonischen Einrichtungen nicht mehr möglich ist, ausschließlich Kirchenmitglieder als Mitarbeitende zu gewinnen. Bei Albertinen ist allerdings die formale Kirchenmitgliedschaft noch nie Bedingung für die Mitarbeit gewesen. Hier gilt: Leitbildorientierung vor formaler Kirchenzugehörigkeit.