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14.07.2017 | Albertinen-Stiftung
54.000 Euro für kranke Kinderherzen: Zehntes Benefiz-Golfturnier zugunsten der „Herzbrücke“ der Albertinen-Stiftung

Ein ebenso großartiges wie großherziges Ereignis hat Jubiläum gefeiert: Bereits zum zehnten Mal veranstaltete der Rotary Club Norderstedt zusammen mit dem Golfclub Gut Waldhof am 8. Juli ein Benefiz-Golfturnier zugunsten der „Herzbrücke“. Das Hilfsprojekt „Herzbrücke“ der Albertinen-Stiftung und des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums ermöglicht herzkranken Kindern aus Afghanistan lebensrettende Operationen.

Das „Herzbrücke-Golfturnier“ auf dem 18-Loch-Golfplatz der Anlage Gut Waldhof ist bei Golf-Freunden eine feste Größe, denn bereits seit 2008 wird hier mit Startgeldern und Spenden regionaler Unternehmen alljährlich Nothilfe für die kranken Kinder der „Herzbrücke“ geleistet – auch dieses Jahr bei bestem Sonnenschein. Das Turnier, initiiert von Erika Magunna vom Rotary Club Norderstedt, war dank der professionellen Organisation des Rotary Clubs Norderstedt um Dietmar Manke, Erika Magunna und vielen Mitgliedern und Mitarbeitern des Golfclubs Gut Waldhof auch in diesem Jahr ein wunderbares Erlebnis. Aktiver Mitspieler beim Turnier war neben vielen anderen Prof. Dr. Niels Bleese, stellvertretender Vorsitzender der Albertinen-Stiftung und ehemaliger Chefarzt der Herzchirurgie im Albertinen-Krankenhaus.

Einen Scheck über 52.000 EUR – die Summe wurde noch „aufgerundet“ auf insgesamt 54.000 EUR - konnte Dietmar Manke am Ende des Turniers an Prof. Dr. Friedrich-Christian Rieß, Chairman des Albertinen Herz- Gefäßzentrums und Chefarzt der Herzchirurgie im Albertinen-Krankenhaus, übergeben. Prof. Rieß ist auch der medizinische Leiter der „Herzbrücke“, die 2005 von Ärzten um Prof. Dr. Rieß sowie dem Vorstand der Albertinen-Stiftung ins Leben gerufen worden ist. 157 schwer herzkranken Kindern und Jugendlichen aus Afghanistan, die aus sehr armen Familien ohne die Möglichkeit einer medizinischen Behandlung stammen, konnte seither eine zweite Chance zum Leben geschenkt werden – in den allermeisten Fällen durch eine lebensrettende Operation im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum. Es sind angeborene Herzfehler, die in der Regel mit einer Operation behoben werden können. Dadurch ist den Kindern fortan ein normales Leben möglich. Vor wenigen Wochen kehrten abermals neun in Hamburg behandelte Kinder gesund zu ihren Familien nach Afghanistan zurück. Während des Aufenthalts in Hamburg waren sie von deutschen und afghanischen Gasteltern aufgenommen und liebevoll umsorgt worden, die zum ehrenamtlichen Netzwerk der „ Herzbrücke“ gehören. Auch Ärzte, Zahnärzte, Apotheken und Krankenhäuser engagieren sich ehrenamtlich für das Projekt. Kooperationspartner ist seit 2010 auch das Universitäre Herzzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

Seit dem erstmaligen Ausrichten des Turniers vor zehn Jahren wurden rund 240.000 EUR für die Herzbrücke gespendet. Professor Rieß und Dr. Sabine Pfeifer, Geschäftsführerin der Albertinen-Stiftung, bedankten sich im Namen des gesamten Herzbrücke-Teams für dieses großartige Engagement.

Weitere Informationen: www.herzbruecke.de oder Tel. 040 55 88-2348

Spendenkonto der Albertinen-Stiftung:

IBAN: DE27 2512 0510 5588 0558 80,
BIC: BFS WDE 33 HAN