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10.03.2017 | Albertinen-Krankenhaus
Mitsue Kono stellt abstrakte Malerei aus / Vernissage am 30. März

Die japanische Künstlerin Mitsue Kono wird vom 27. März bis zum 25. August mit Werken abstrakter Malerei in der Eingangshalle des Albertinen-Krankenhauses in Hamburg-Schnelsen zu sehen sein. Kono wurde als Tochter eines japanischen Vaters und einer norddeutschen Mutter in eine alte Samuraifamilie Yokohamas hineingeboren. Prägungen beider Kulturen haben sie als Frau und Künstlerin beeinflusst. Ihren Weg als Künstlerin begann Frau Kono als Dichterin; parallel beschäftigte sie sich mit japanischer Kaligrafie und der Malerei von buddhistischer Symbolik. Später wendete sie sich kurz der Kinderillustration zu, um dann zur abstrakten Malerei zu finden.

Die Künstlerin sagt über ihre Beziehung zur abstrakten Malerei: „Die abstrakte Malerei ist für mich ein Ort der Selbstbegegnung. In dem Moment, wo ich mir selbst begegne, begegne ich dem Göttlichen, dem Universum, meiner Seele. Diese Begegnung ist nicht auf eines der beschreibenden Worte reduziert, vielmehr ist es ein Ganzes, oder ein Verschmelzen mit dem „Höheren“, das ich versuche verbal zu äußern. Ich folge einer Führung, wenn ich male. Sie entzieht sich meinem Intellekt. Es ist einfach Sein.“

Gelegenheit, die Künstlerin persönlich kennenzulernen, besteht im Rahmen der Vernissage, die am Donnerstag, den 30. März, um 11 Uhr, stattfindet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vernissage und Ausstellung finden statt in der Eingangshalle und der Galerie im 1. Obergeschoss des Albertinen-Krankenhauses, Süntelstraße 11a in 22457 Hamburg.