Fünf Wochen lang kämpft der Hamburger Peter Seifert im UKE mit dem Corona-Virus, davon 25 Tage auf der Intensivstation und einige Zeit im künstlichen Koma. Sein Leben hängt am seidenen Faden. Doch der 74-Jährige übersteht die gefährliche Infektionskrankheit und kommt überraschend schnell wieder auf die Beine. Am 22. April wird er aus dem UKE entlassen; 35 Tage hat er in der Klinik verbracht, davon 25 auf der Intensivstation.

Nun geht es zur Nachsorge und Reha ins Albertinen-Haus, eine medizinisch-geriatrische Klinik in Hamburg-Schnelsen, die eng mit dem UKE kooperiert. Peter Seifert nutzt das vielfältige Angebot: Logopädie, Ergo- und Physiotherapie, Massage, 18 Termine pro Woche. Er gewinnt Energie und Zuversicht. Die Muskelschwäche in der rechten Schulter geht deutlich zurück, die Stimme kommt wieder, beim Stufensteigen trainiert er für den Aufstieg zu seiner Wohnung im zweiten Stock. Bald schon marschiert er eigenständig, ohne Rollator. Seine Krankengymnastin filmt ihn beim lockeren Gang durch den Garten und schickt der Familie das Video-Dokument. „Wir waren begeistert“, sagt sein Sohn. „Die Therapien waren klasse, man muss aber auch selbst den Willen mitbringen, noch mehr zu schaffen“, erklärt der Vater seine überraschend schnelle Mobilisierung.

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