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Möglichst lange in seiner vertrauen Umgebung bleiben, das ist der Wunsch vieler Menschen, auch im Alter. Diese Maxime gilt auch für Menschen mit einer Demenz. Die Tagespflege hilft, dass sich dieser Wunsch auch bei abnehmender Gesundheit realisieren lässt.
Die Tagesgäste kommen am Vormittag zur Tagespflege und kehren am Abend wieder nach Hause zurück.
Die Betroffenen sind in der Regel in eine Pflegestufe nach SGB XI (Stufe 1 bis 3) eingestuft und erhalten Unterstützung durch die Angehörigen, Nachbarn und/oder einen ambulanten Pflegedienst.
Bei massiven Verhaltensauffälligkeiten ist die Aufnahme in die Tagespflege nur nach individueller Prüfung und Entscheidung möglich.
Die Tagespflege unterstützt die Betroffenen in der Gestaltung ihres Tageslaufes und bietet ihnen durch die vorgegebene Struktur eine Orientierungshilfe, die wiederum zur Stabilisierung und Steigerung des Wohlbefindens beiträgt.
Die Tagespflege ist von Montag bis Freitag von 9:30 bis 17:30 Uhr geöffnet. Gleichfalls steht sie an Wochenfeiertagen (außer Neujahr, Ostermontag, Pfingstmontag und 1. Weihnachtsfeiertag) den Gästen offen.
Für die Gäste ist es möglich, die Tagespflege sowohl an allen als auch nur an einzelnen Wochentagen, jedoch mindestens zweimal pro Woche, zu besuchen. Die Tagesgäste werden durch einen Fahrdienst von zu Hause abgeholt wieder zurück gebracht. Die Kosten des Fahrdienstes sind neben dem Tagessatz zu entrichten. Selbstverständlich kann das Bringen und Abholen des Tagesgastes auch durch die Angehörigen, Nachbarn oder sonstige Vertraute erfolgen.
Die erforderlichen grund- und/oder behandlungspflegerischen Leistungen werden von den Mitarbeitern der Tagespflege fachlich qualifiziert und im gebotenen Maß erbracht.
Der Tagesverlauf wird von den Mitarbeitern gemeinsam mit den Gästen gestaltet, wobei die aktuellen Befindlichkeiten der Gäste, ihre besonderen Bedürfnisse und ihre individuellen Grenzen beachtet werden.
Die Tagesgestaltung ist so angelegt, dass sich die allgemein üblichen Lebensgewohnheiten wiederfinden. So wechseln sich Aktivitäts- und Ruhephasen ab. Manuelle oder musische Aktivitäten werden angeboten und gefördert, aber auch das einfache Nichtstun akzeptiert.
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