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Montag, 17.01.2011
18:30
Uhr
Albertinen-Haus
Zentrum für Geriatrie und Gerontologie
Sellhopsweg 18-22
22459 Hamburg
Angehörige, die ein demenziell erkranktes Familienmitglied pflegen, leben nicht selten über die seelischen und körperlichen Grenzen ihrer Belastbarkeit hinweg. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem sie Hilfe "von außen" in Anspruch nehmen müssen oder wollen. Doch oft erleben sie diese Hilfe nicht als Entlastung, sondern quälen sich vielmehr mit der Frage, warum sie selbst nicht länger in der Lage sind, den Erkrankten zu betreuen.
Am Montag, dem 17. Januar 2011, um 18.30 Uhr erläutert Pastorin Claudia Hinck in der Reihe "Demenz geht uns alle an" im Albertinen-Haus (Sellhopsweg 18-22, Schnelsen), warum ein Umzug des Erkrankten ins Pflegeheim oder der Besuch einer Tagespflege so häufig von Schuldgefühlen der Angehörigen begleitet ist.
Zu erleben, wie der vertraute Mensch sich in seiner Persönlichkeit verändert, sich bewusst zu machen, was nicht mehr ist und sein wird - die damit verbundenen Gefühle ähneln sehr der Gefühlswelt eines Sterbe- und Trauerprozesses. Wie kann man in dieser Situation lernen, bewusst loszulassen? Gibt es aus christlicher Sicht eine Hilfestellung in diesem Prozess? Die langjährige Krankenhausseelsorgerin mit Schwerpunkt Geriatrie und Pflegeheim weiß einfühlsame Antworten zu geben.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Weiterführende Informationen sowie das vollständige Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte in der Beratungsstelle Demenz.
Beratungsstelle Demenz Doris Reinhard, Andrea Bendicks-Lessmann
Telefon: (040) 55 81-1850
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