Inhalt

Albertinen-Stiftung
Diakonie-Hospiz Volksdorf

Diakonie-Hospiz Volksdorf

Eine Mitarbeiterin kümmert sich liebevoll um eine ältere Frau

Die Albertinen-Stiftung ist Mitgesellschafter des Diakonie-Hospizes Volksdorf, dem ersten Hamburger Hospiz in christlicher Trägerschaft. Es steht allen Menschen offen, die in einer fortgeschrittenen Krankheitsphase stationärer Pflege bedürfen ohne Ansehen von kultureller, religiöser und sozialer Herkunft. Es ist ein Ort umfassender Versorgung und menschlicher Begleitung für Sterbende und ihre Angehörigen, an dem sie in Würde Abschied nehmen können. Eine Lücke in der Palliativversorgung im Nordosten von Hamburg wurde geschlossen.

Das im April 2008 am Wiesenkamp 24 in Hamburg-Volksdorf eröffnete Gebäude beherbergt 14 Hospizzimmer sowie zwei Besucherzimmer. Alle Zimmer haben direkten Zugang zum Garten und eine überdachte Terrasse. Die zentrierte Grundstruktur des Hauses orientiert sich an der Tradition der Klöster und beherbergt eine Kapelle. In der Mitte des quadratischen Innenhofes steht ein Quellstein. Er verweist auf die „Quelle des Lebens“ und damit auch auf die Bestimmung des Hauses.

Albertinen-Stiftung fördert durch Spenden

Der Bau und die Einrichtung des Hospizes wurden über die Albertinen-Stiftung durch Spenden gefördert. Die Stiftung übernimmt auch zehn Prozent der Kosten des laufenden Betriebes über Spenden. Neben dem Albertinen-Diakoniewerk und der Albertinen-Stiftung haben sich auch die Stadt Norderstedt sowie das Kath. Marienkrankenhaus entschlossen, das Hospiz von Anfang an als Gesellschafter der Betreibergesellschaft "Diakonie-Hospiz Volksdorf gemeinnützige GmbH" mitzutragen.

Ökumene

Die Arbeit im Diakonie-Hospiz Volksdorf wird von mehreren christlichen Kirchen gefördert. So stellt der Kirchenkreis Storman Pastorin Frauke Niejahr mit einer Viertelstelle als Seelsorgerin für das Hospiz zur Verfügung. Das Team der hauptamtlichen Pflegerinnen und Pfleger wird durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützt, die beim Malteser Hilfsdienst e.V. Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard hierfür geschult werden.

Netzwerk

Das stationäre Diakonie-Hospiz Volksdorf versteht sich als Teil eines breiten Netzwerkes. Zu diesem gehören neben palliativqualifizierten Pflegediensten und ehrenamtlichen Hospizdiensten auch Hausärzte, schmerztherapeutische Facharztpraxen, Krankenhäuser und Altenpflege¬einrichtungen. „Nur im Miteinander von ambulanten und stationären Angeboten lässt sich eine optimale Begleitung für die betroffenen Menschen und ihre Angehörigen auf der letzten Etappe des Lebens erreichen.“ Deshalb hat die Albertinen-Stiftung im Sommer 2007 das „Netzwerk Palliativversorgung Nordost“ auf den Weg gebracht.

Freundes- und Fördererkreis

Bereits mit der Grundsteinlegung im September 2007 ist der Freundes- und Fördererkreis für das Diakonie-Hospiz Volksdorf gegründet worden. Er stellt sich die Aufgabe, das Diakonie-Hospiz Volksdorf ideell und materiell zu unterstützen. Vorsitzender ist der ehemalige Ärztliche Direktor des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhauses, Prof. Dr. Hans Jörn Braun. Der Geschäftsführer der Albertinen-Stiftung, Albrecht Kasper, fungiert als sein Stellvertreter. Ansprechpartnerin des Freundeskreises ist Frau Pastorin Frauke Niejahr, Arbeitsstelle Hospiz im Kirchenkreis Stormarn. Schirmherrin des Diakonie-Hospizes Volksdorf ist Christa Knauer.

Spendenkonto Hospizarbeit:
Kontoinhaber: Albertinen-Stiftung Hospizarbeit
Kontonummer: 7733
Bankleitzahl: 25120510
Kreditinstitut: Bank für Sozialwirtschaft


Nebeninhalte - Teil 2

Kontakt

Albertinen-Stiftung
Haupteingang: Hogenfelder Str. 22
Süntelstraße 11a
22457 Hamburg

Telefon: (040) 5588-2348
Fax: (040) 5588-2955
E-Mail

albertinen aktuell 3/2009

Cover der Albertinen aktuell: eine ältere Dame lächelt in die Kamera

Die Ausgabe "albertinen aktuell 3/2009" mit Informationen aus allen Einrichtungen des Albertinen-Diakoniewerkes e.V.

PDF, 2 MB


nach oben