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Das Evangelische Amalie Sieveking-Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf.
Hier wird eine neue Methode der minimalinvasiven Chirurgie angewandt, die Operationen ohne sichtbare Narben ermöglicht.
Operiert wird durch den Bauchnabel.
Es entsteht dabei lediglich ein etwa ein bis zwei Zentimeter kleiner Schnitt in der Tiefe des Nabels.
So können Eingriffe wie etwa die Entfernung der Gallenblase durchgeführt werden, für die bislang drei bis vier Zugänge, und damit Schnitte, nötig waren.
Die neue OP-Technik nennt sich "Laparoscopic and Endoscopic Single port Surgery" - kurz LESS - und ist auch bei gynäkologischen Eingriffen einsetzbar.
Ermöglicht wird diese Technik durch ein neues OP-Instrument, den so genannten "Triport".
Durch den Bauchnabel werden die Instrumente und die Kamera in die Bauchhöhle eingeführt.
Ein weiterer Zugang ist nicht notwendig.
Der Vorteil ist weitaus mehr als nur kosmetischer Natur.
So haben wir den Eindruck, dass wir durch den einen Zugang durch den Bauchnabel die Infektionsrisiken noch weiter senken können.
Dazu kommt, dass wir auch den Eindruck haben, dass wir die Narbenbrüche deutlich reduzieren können, da wir - gerade bei übergewichtigen Patienten - nur einen Zugang haben.
Die OP-Technik wird im Evangelischen Amalie Sieveking-Krankenhaus bei geeigneten Patienten standardmäßig bei der Gallenblasenentfernung durchgeführt.
Auch bei bestimmten Darmoperationen kann diese neue Technik angewandt werden.
Damit gehört das Evangelische Amalie Sieveking-Krankenhaus, das auch europäisches Referenzzentrum für die minimalinvasive Chirurgie ist, zu den Vorreitern dieser besonderen Technik der minimalinvasiven Chirurgie.
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