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Seit Anfang der 80. Jahre werden zunehmend Gefäßstützen (Stents) in der Behandlung der Herz- und Gefäßleiden eingesetzt. Dabei handelt es sich um Röhren aus Metall, die geflochten, gewoben oder aus einem Rohr mittels Laser geschnitten werden. Aber auch Stents aus Kunststoffen oder resorbierbare Materialien werden eingesetzt. Die heutzutage gängigen Stents sind aus medizinischem Edelstahl oder Nickel-Titan- oder Cobalt-Legierungen. Je nach Material sind die Stents biegsam und flexibel oder steif mit hoher Radialkraft. Üblicherweise sind die Stents in aufwendigen Verfahren elektropoliert und elektroneutral. Hierdurch reduziert sich die Reaktion des Körpers auf den "Fremdkörper" im Gefäß.
Man kann zwei Stenttypen unterscheiden:
Primäre Indikationen sind:
Sekundäre Indikationen sind:
Nach etwa 6-8 Wochen ist der Stent im Gefäß eingewachen, d.h. es hat sich eine neue Gefäßinnenwand (Intima) über die Stentstreben gebildet. Um dieses Einwachsen zu unterstützen sollte neben der Dauermedikation von 100 mg Acetylsalizylsäure (Aspirin)/Tag eine begleitende Medikation über 6 Wochen mit 75 mg Clopidogrel/Tag erfolgen. Hierdurch läßt sich sowohl die Thomboserate, als auchdie Restenoserate reduzieren.
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