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Die neue Zentralküche der Albertinen-Gruppe ist heute feierlich eröffnet worden. In der Siemensstraße 49 in Rellingen ist auf einer Gesamtgrundstücksfläche von 5.300 qm ein hochmodernes Funktionsgebäude mit insgesamt 2.500 qm Gesamtfläche für Produktion, Kommissionierung und Auslieferung von bis zu 5.000 Essen täglich entstanden – einschließlich der notwendigen Lager- und Kühlräume sowie der entsprechenden Büro- und Sozialräume. Rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Zentralküche, die von der Albertinen-Services Hamburg ASH-GmbH betrieben wird, beschäftigt. Die Gesamtkosten sind mit rund 6.5 Mio. EUR. unter der ursprünglichen Kostenkalkulation geblieben. Professor Dr. Fokko ter Haseborg, als Vorstandsvorsitzender des Albertinen-Diakoniewerks auch Bauherr der Zentralküche, dankte den Geschäftsführern der ASH-Hamburg Cord Meyer, Peter Kober und Michael Klinzmann für die professionelle Projektplanung. Entwurf und Bauleitung lagen in den Händen des Architekturbüros Giel GmbH, dem ter Haseborg ebenfalls für die Arbeit dankte.
Zertifiziert gemäß der Deutschen Gesellschaft für Ernährung
In der Albertinen-Zentralküche wird das Cook & Chill-System angewandt. Dabei werden die Speisen zunächst im klassischen Verfahren hergestellt, anschließend auf drei Grad Celsius schockgekühlt und in gekühltem Zustand ausgeliefert. Vitamine und Mineralstoffe bleiben dabei weitgehend erhalten. Die Küche der Albertinen-Services Hamburg ist die erste und einzige Krankenhausküche im Raum Hamburg, deren Speisepläne nach den strengen Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) zertifiziert wurden. Sie ist darüber hinaus gemäß DIN-EN ISO 9001:2008 sowie nach den Richtlinien von Fresenius im Hinblick auf Hygiene zertifiziert. Ter Haseborg hob hervor, dass eine ausgewogene Ernährung die Genesung der Patienten befördere und zum Wohlbefinden von Patienten und Bewohnern in den Pflegeeinrichtungen beitrage.
Kurze Bauzeit von sechs Monaten
Die Bauzeit der neuen Küche betrug lediglich sechs Monate. Teilweise waren bis zu 14 Gewerke gleichzeitig mit über 60 Bauarbeitern auf der Baustelle tätig, ebenso drei Autokräne gleichzeitig. Für den Eintransport des Trafohauses hinter der Küche stand ein 500t Autokran zur Verfügung, der normalerweise für den Bau von Windkrafträdern benötigt wird. Michael Klinzmann, Geschäftsführer in der ASH-Hamburg: „Die Bauleute haben durch ihre engagierte Arbeit wesentlich dazu beigetragen, den Bau in so kurzer Zeit fertig zustellen. Dafür bedanke ich mich sehr herzlich. Ebenso freue ich mich über den unfallfreien Bauverlauf.“
Umzug bei laufendem Betrieb
Cord Meyer, Hauptgeschäftsführer des Albertinen-Diakoniewerks und Geschäftsführer in der ASH-Hamburg dankte den Mitarbeitern der Küche für ihr besonderes Engagement während der Umzugsphase bei laufendem Betrieb: „Es ist eine hervorragende Leistung, eine Küche bei laufendem Betrieb umziehen zu lassen, ohne dass die Patienten davon etwas gemerkt haben.“ Eine Interimsphase von ca. zehn Tagen sei durch eine geschickte Planung, Anpassung des Speiseplans und Ausnutzung des cook & chill Verfahrens mit eigenen Mitteln, ohne Zuhilfenahme von Fremdleistungen bewerkstelligt worden. Es gab hierbei keine Abweichungen in der Versorgung der Patienten und Mitarbeiter.
Entlastung der direkten Nachbarschaft am Albertinen-Krankenhaus
Bislang war die Zentralküche der Albertinen-Gruppe im Untergeschoss des Albertinen-Krankenhauses in Hamburg-Schnelsen untergebracht. Mit dem Neubau in Rellingen ist zum einen eine Zentralküche nach dem neuesten Standard entstanden. Zum anderen steht die durch den Küchenneubau gewonnene Fläche im Albertinen-Krankenhaus für die Planungen im Rahmen eines neuen Funktionstraktes zur Verfügung. Ebenso wird die direkte Nachbarschaft am Albertinen-Krankenhaus durch die Verlagerung der Küche in ein Gewerbegebiet entlastet. Der Arbeitsweg der Küchenmitarbeiter verlängert sich allerdings nicht, da die neue Küche nur wenige hundert Meter Luftlinie vom Albertinen-Krankenhaus entfernt liegt.
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