Direkt zum Inhalt, zum Hauptmenü.
Heute hat es am Albertinen-Krankenhaus einen Warnstreik der Gewerkschaft ver.di gegeben, an dem sich ca. 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt haben. Die Patientenversorgung wurde mit Unterstützung der übrigen Mitarbeiter jederzeit gewährleistet. Die Gewerkschaft möchte damit einen Tarifvertrag am Albertinen-Krankenhaus durchsetzen, das bislang die im Bereich von Kirche und Diakonie gebräuchlichen AVR-Richtlinien anwendet.
Die Arbeitsbedingungen in den Einrichtungen der Albertinen-Gruppe werden – wie in vielen anderen Einrichtungen von Kirche und Diakonie – zwischen Dienstnehmern und Dienstgebern in wechselseitigem Einvernehmen auf dem sogenannten „Dritten Weg“ geregelt. Es geht der Gewerkschaft um die Abschaffung dieses den Kirchen verfassungsmäßig garantierten Selbstbestimmungsrechtes.
Grundsätzlich ist die Geschäftsführung der Albertinen-Krankenhaus/Albertinen-Haus gemeinnützige GmbH immer bereit, in Konfliktsituationen wechselseitig Positionen auszutauschen und nach Lösungen zu suchen. Es wird deshalb zur Zeit geprüft, ob und in welcher Form es in naher Zukunft zu einem Gespräch mit ver.di kommen kann.
© Albertinen-Diakoniewerk e.V. | Impressum | Datenschutz | Intern