Direkt zum Inhalt, zum Hauptmenü.
Prof. Dr. med. Friedrich-Christian Rieß, Chairman des Albertinen-Herzzentrums und Chefarzt der Klinik für Herzchirurgie im Albertinen-Krankenhaus, ist für sein Engagement im Projekt „Herzbrücke“ der Albertinen-Stiftung mit dem Hamburger Bürgerpreis ausgezeichnet worden. Rieß ist medizinischer Leiter des Projektes, das die lebensrettende Herz-Operation von afghanischen Kindern und Jugendlichen im Albertinen-Herzzentrum sowie seit 2010 auch im Universitären Herzzentrum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ermöglicht. Seit 2005 wurden 83 schwerherzkranke Kinder in Hamburg behandelt. Ein zweites Anliegen des Projektes ist die Fortbildung afghanischer Ärzte in Hamburg, um damit Hilfe zur Selbsthilfe für den medizinischen Wiederaufbau in Afghanistan zu leisten.
Der Preis wurde am 25. November im Kaisersaal des Hamburger Rathauses übergeben, die Festrede hielt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen. Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Gerd-Winand Imeyer zeichnete neben der „Herzbrücke“ auch den Verein „Hände für Kinder“ aus, der Kurzzeitpflege für schwerstbehinderte Kinder anbietet. Ulrich Mumm, der ehemalige Schulleiter des Gymnasiums Allee in Altona, erhielt den Peter-von-Zahn-Gedächtnis-Preis. Der Hamburger Bürgerpreis wird seit 1982 von der CDU-Hamburg vergeben.
Rieß hob in seiner Dankesrede hervor, dass die „Herzbrücke“ von vielen Menschen getragen wird, die sich ehrenamtlich engagierten, z.B. Gasteltern, Dolmetscher oder auch niedergelassene Ärzte. Den Preis nehme er stellvertretend für das gesamte Team entgegen. Die „Herzbrücke“ wird seit 2005 durch die Albertinen-Stiftung unter ihrem Vorsitzenden, Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, organisiert, um herzkranken Kindern aus kriegs- und Krisenregionen eine lebensrettende Operation zu ermöglichen.
© Albertinen-Diakoniewerk e.V. | Impressum | Datenschutz | Intern