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Pressemitteilung

10.03.2011 | Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus
MedizinKompakt am 23. März: Der Beckenboden - Wenn die Blase drückt und der Darm quält

Das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf lädt sehr herzlich ein zu einer weiteren Veranstaltung der Reihe „MedizinKompakt“. Am 23. März 2011 referieren Frau Tina Cadenbach-Blome, Oberärztin in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus, Frau Dr. Cornelia Lorenz, Ltd. Oberärztin in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus sowie Frau Dr. Valérie-Anne Tacier, Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Albertinen-Krankenhaus zum Thema: „Der Beckenboden – Wenn die Blase drückt und der Darm quält. Vorsorge, Krankheitsbilder und mögliche Therapien“

Ob jünger oder älter – mehr als jede dritte Frau leidet unter einem unfreiwilligen Urinverlust oder einer Senkung der Beckenorgane, z.B. der Scheide, der Gebärmutter oder der Blase. Hervorgerufen werden diese Beschwerden durch angeborene Bindegewebeschwäche, Gewebebelastung durch Schwangerschaft und Geburt, altersbedingte Gewebeveränderung oder Hormonmangel. Obwohl mit dem Thema zunehmend offener umgegangen wird, sucht immer noch weniger als die Hälfte der betroffenen Frauen medizinische Hilfe. Vielen Frauen kann aber geholfen werden, denn in rund 90 Prozent der Fälle ist eine Heilung oder zumindest eine deutliche Besserung möglich und führt wieder zu mehr Lebensqualität. Dabei gilt: Je schneller eine Diagnose gestellt wird, desto besser sind auch die Heilungsaussichten.

Verursacher für eine Stuhlinkontinenz können viele Faktoren sein – oftmals auch in Kombination. So zählen etwa Verletzungen während des Geburtsaktes dazu. Das altersbedingte Nachlassen der Kraft des Schließmuskels kann eine Stuhlinkontinenz ebenso auslösen wie afternahe Operationen, Infektionen und vielfältige Endarmerkrankungen im Afterbereich. Daneben können auch neurologische Störungen und Erkrankungen am Entstehen einer Stuhlinkontinenz beteiligt sein. Auch für Patienten mit Stuhlinkontinenz ist Hilfe möglich, nach dem Ausschöpfen der konservativen Therapie auch durch ein neues OP-Verfahren, die sog. Sakrale Nervenstimulation, das im Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus angeboten wird.
Die Veranstaltung findet statt am 23. März im Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus, Haselkamp 33 in 22359 Hamburg. Der Beginn ist um 19 Uhr.
Im Anschluss besteht Gelegenheit, mit den Expertinnen bei einem kleinen Imbiss ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Veranstaltung ist kostenfrei.


Nebeninhalte - Teil 2

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