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Pressemitteilung

02.11.2010 | Albertinen-Krankenhaus
Erfahrung zählt: Albertinen-Herzzentrum führt 50.000ste Linksherzkatheter-Untersuchung durch

Die Klinik für Kardiologie im Albertinen-Herzzentrum am Standort Albertinen-Krankenhaus hat in diesen Tagen die 50.000ste Linksherz-Katheteruntersuchung durchgeführt. Untersucht wurde ein 85 Jahre alter Patient mit einer chronischen Herzerkrankung. Er war in der Vergangenheit bereits zweimal am Herzen operiert worden war und litt aktuell unter einer Angina pectoris, einem beengenden Schmerz in der Brust. Im Rahmen der Untersuchung konnte eine lebensbedrohliche Einengung der Herzkranzgefäße ausgeschlossen werden.

Das Herzkatheter-Labor wurde am 1. Juli 1991 eröffnet. Es verfügt über zwei Kathetermessplätze und ein eingespieltes ärztliches und pflegerisches Team, das ein hohes Maß an Erfahrung und Routine auszeichnet. Katheteruntersuchungen werden rund um die Uhr durchgeführt, so zum Beispiel beim akuten Koronarsyndrom (akute Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße) bzw. bei akuten Herzinfarkten. Durch eine sofortige Dilatation (Erweiterung) des verschlossenen Herzkranzgefäßes ist es in vielen Fällen möglich, den drohenden Herzinfarkt zu verhindern oder zumindest die Infarktgröße zu reduzieren. Dr. Peter Kremer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie: „Neben der Untersuchung mit Zugang über die Leiste bieten wir auch die moderne Methode über das Handgelenk (Radialis-Punktion) an. Dieses Verfahren ist für den Patienten angenehmer, da ein Liegen mit Druckverband vermieden werden kann und weniger Blutungskomplikationen auftreten.“

Die Befunde werden im Albertinen-Herzzentrum gemeinsam von Kardiologen, Herzchirurgen und Kardioanästhesisten im Sinne des interdisziplinär ineinandergreifenden Herzzentrums besprochen. Dadurch wird in jedem Fall eine für den Patienten individuell maßgeschneiderte, optimale Therapieoption erarbeitet.


Nebeninhalte - Teil 2

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