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Beschäftigung tut demenzkranken Menschen gut. Ob kochen oder malen, Karten spielen oder Schrauben einsortieren - gebraucht zu werden, etwas geleistet zu haben, das stärkt Selbstbewusstsein und Wohlbefinden. Doch nicht jede Tätigkeit ist geeignet, dem Kranken die gewünschte Lebensfreude zu bereiten. Misserfolge können Symptome wie Angst, Unruhe und Aggressionen schüren, es gilt, individuell und sensibel herauszufinden, welche Aktivitäten die richtigen sind und wie eine motivierende Ansprache gelingen kann.
Die erfahrene Hamburger Ergotherapeutin und Autorin Gudrun Schaade zeigt am Montag, dem 21. März 2011, um 18.30 Uhr im Albertinen-Haus (Sellhopsweg 18-22, Schnelsen) in der Reihe "Demenz geht uns alle an", wie sich Angehörige bei der Auswahl der Beschäftigungsangebote sehr gezielt am Stadium der Erkrankung, an der Biografie und weiteren Kriterien orientieren können. Einen besonderen Fokus setzt sie auf die Körperwahrnehmung der Erkrankten, die lange erhalten werden kann.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Kontakt: Beratungsstelle Demenz im Max Herz-Haus
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