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Pressemitteilung

25.02.2011 | Albertinen-Krankenhaus
Brandschutzübung mit Räumung intensivmedizinischer Einheit erfolgreich absolviert

Im Albertinen-Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen wurde erstmalig in Hamburg eine Brandschutzübung einschließlich der Räumung einer intensivmedizinischen Einheit durchgeführt. Simuliert wurde ein Feuer auf einer Station mit „Liegendpatienten“, das binnen weniger Minuten auf die Intensiveinheit mit zum Teil beatmeten „Patienten“ überschlug. Insgesamt waren 20 „Patienten“ betroffen, davon acht intensivpflichtig und hiervon wiederum vier beatmet. Die Rolle der „Patienten“ nahmen Krankenpflegeschüler/innen der Albertinen-Schule wahr; geübt wurde unter beängstigend realistischen Bedingungen mit Theaterrauch in einem leer stehenden Trakt des Krankenhauses, der in Kürze einem Neubau weichen wird.

Den vorab über die Übung nicht informierten Ärzten und Pflegekräften gelang es binnen zehn Minuten, 15 Personen u.a. unter Zuhilfenahme des sog. Hamburger Rettungstuchs zu evakuieren. Drei „Liegendpatienten“ und Schwester sowie zwei beatmete „Intensivpatienten“ mit Intensivpfleger allerdings waren zu diesem Zeitpunkt – so die Simulation - bereits im Patientenzimmer vom Rauch eingeschlossen. Sie wurden über die Drehleiter der Feuerwehr bzw. unter Einsatz von Flucht- und Rettungshauben gerettet. Die Feuer- und Rettungswache 15 in Hamburg-Stellungen war mit einem Löschzug vor Ort – sie war vorab nicht über das konkrete Szenario der Übung informiert worden. Vertreter der Gesundheitsbehörde und des Landeskriminalamtes nahmen als Beobachter an der Übung teil.

Bereits zu Beginn der Übung um 13:40 Uhr war seitens des diensthabenden Leitenden Notarztes der Krankenhausalarmplan ausgelöst worden. In der Folge wurden auch die aushäusigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mittels eines automatischen Alarmierungssystems über die Übung informiert, im Ernstfall würden die Beschäftigten aufgefordert, sich umgehend im Krankenhaus zur Unterstützung einzufinden. Ebenfalls trat binnen kürzester Zeit die sog. Krankenhauseinsatzleitung unter Führung von Krankenhaus-Geschäftsführer Tobias Schwarz zusammen, um die Rettungsmaßnahmen zu koordinieren.

Geschäftsführer Tobias Schwarz und Dr. Ole Riemenschneider, Leitender Notarzt Krankenhaus, zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Die durchgeführte Brandschutz- und Räumungsübung hat uns das Gefühl gegeben, in einem Ernstfall gut gerüstet zu sein. Die Übung hat uns außerdem wertvolle Hinweise gegeben, wie wir den hohen Sicherheitsstandard weiter verbessern können. Unser Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an der Übung in unterschiedlichen Funktionen mitgewirkt haben sowie an die Feuerwehrkollegen der Feuer- und Rettungswache in Stellingen, die durch ihren Einsatz zu einem realistischen Szenario beigetragen haben.“


Nebeninhalte - Teil 2

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