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Im Jahr 2003 wurde der Querschnittsbereich 7, "Medizin des Alterns und des alten Menschen" obligatorischer Bestandteil des Medizinstudiums.
An der Universität Hamburg wurde im Rahmen der 2002 vom Albertinen Diakoniewerk Hamburg geschaffenen Stiftungsprofessur für Geriatrie und Gerontologie das Curriculum zum QB 7 erstellt, dessen Lernziele sich in das übergeordnete Ausbildungsziel der "Allgemeinen Arztreife" einfügen und im Lernzielkatalog des UKE (Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf) festgelegt sind.
Unterrichtet wird in drei Trimestern zu jeweils 12 Wochen pro Kalenderjahr mit 130 bis 150 Studierenden/Trimester. Die Lerninhalte berücksichtigen die Prinzipien geriatrischer Medizin, ausgewählte geriatrische Syndrome sowie spezielle Aspekte ärztlicher Versorgung alter Menschen.
Als Unterrichtsformen werden Vorlesungen, monodisziplinäre und interdisziplinäre Seminare, die Bearbeitung einer geriatrischen Fallvignette (POL-Fall) sowie Unterricht am Krankenbett (UaK) gemäß Vorgaben der Approbationsordnung angewendet. Die Leistungsnachweise sind eine Klausur und eine OSCE-Prüfung (Objective Structured Clinical Examination) sowie die Teilnahmebescheinigungen für die Seminare.
Die kontinuierlichen Evaluationen durch das Studiendekanat zeigen hohe Akzeptanz bei den Studierenden. Die Anerkennung fand ihren Ausdruck in der Nominierung mehrerer Dozenten der Medizinisch-Geriatrischen Klinik zum "Teacher of the Year" am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.
Eine laufende wissenschaftliche Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Studiendekanat beschäftigt sich mit Fragen der Wirksamkeit dieses Ausbildungskonzeptes mit dem Ziel einer weiteren Verbesserung des Lehrprogramms.
Der Querschnittsbereich "Medizin des Alterns und des alten Menschen" wird von Studierenden auch als klinisches Wahlfach gewählt. Aus der Gruppe der Studierenden stammen bereits mehrere erfolgreiche Doktoranden.
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