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Albertinen-Haus - Geriatrische Klinik
LUCAS in der Metropolregion Hamburg

Logo Longitudinale Urbane Cohorten-Altersstudie (LUCAS)

Wie altern wir? Fortsetzung des interdisziplinären Forschungsverbundes LUCAS (Longitudinal Urban Cohort Ageing Study) in der Metropolregion Hamburg

Logo vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
(BMBF 01ET0708-12 und 01ET1002A-D)

LUCAS wird fortgesetzt durch das Forschungsvorhaben PROLONG HEALTH
(Gefördert durch das BMBF 01EL1407)

LUCAS Zeitverlauf 2000 - 2015

Das Projekt LUCAS als Zeitschiene von 2000 bis 2016

Ja zum Alter - Wissen schafft Gesundheit!

LUCAS ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der sich mit der Thematik „Gesundheit im Alter“ auseinandersetzt. Einzigartige Qualitäten des Forschungsverbunds sind:

  • Aktive Mitwirkung der Stadt Hamburg an dem Forschungsprojekt (Transfer der Forschungsergebnisse in die Versorgungspolitik)
  • Verbund von universitären und nicht-universitären Organisationen
  • Mitwirkung der Studien-Teilnehmer an Struktur der Forschungsarbeit und praktisches Angebot für ältere Menschen
  • Ganzheitliche Abklärung der körperlichen, seelischen und mentalen Risiken, aber auch der Ressourcen in individuellen Beratungen
  • Europäisch besetzter Beirat
Rahmenbeschreibung Longitudinale Urbane Cohorten-Alters-Studie

Methodisch werden 3 unterschiedliche Ansätze genutzt:

  • Langzeitstudie seit 2000/01: Kontinuierliche Befragung und Auswertung von ursprünglich 3.300 selbstständig lebenden Menschen im Alter über 60 Jahre mit individueller Verlaufsbeobachtung von Gesundheitszustand, Lebensqualität, Mobilität, und Alltagsaktivitäten (Teilprojekte 1,3,4,5)
  • Prospektive Untersuchung von älteren Krankenhauspatienten: Ermittlung des Sturzrisikos und Entwicklung von vorbeugenden Maßnahmen (Teilprojekt 6,7)
  • Querschnittsstudie: Auswahl einer zufällig ausgewählten, repräsentativen Seniorengruppe (Kohorte) durch das Einwohnermeldeamt mit Auswertung durch die Gesundheitsbehörde der Stadt Hamburg (Teilprojekt 2).

Aufgrund des lebhaften Interesses und der Teilnahme der älteren Menschen am Projekt LUCAS wurden umfangreiche Erkenntnisse über den natürlichen Alterungsprozess - getrennt von Krankheit - gesammelt.

Diese Forschungsergebnisse sind maßgeblich für die Weiterentwicklung von präventiven, medizinischen und pflegerischen Interventionen. Sie stoßen auf großes Interesse und beeinflussen medizinische Angebote sowie politische Entscheidungen. Infolge der großartigen Resonanz wird das Projekt LUCAS durch die Förderung in einer zweiten Phase durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis Ende 2013 weitergeführt und erste Ergebnisse bereits in die Praxis über den „Pakt für Prävention“ getragen.

Pakt für Prävention

Pakt für Prävention - Gemeinsam für ein gesundes Hamburg

Im Juni 2010 wurde der „Pakt für Prävention" für Hamburg ins Leben gerufen, ein Partner ist auch das Albertinen-Haus. Die Kooperationsvereinbarung wurde zunächst für drei Jahre geschlossen, bei der sich die Unterzeichnenden verpflichteten an der Förderung von Gesundheit, der Vorbeugung von Krankheiten und der Verminderung von Gesundheitsgefährdungen und Krankheitsfolgen mitzuwirken.

Im Jahr 2012 steht „Gesund älter werden" im Vordergrund. Zu diesem Thema wurden drei Foren gebildet, in denen LUCAS aktiv mitarbeitet.
Forum 1: Altengerechtes Wohnumfeld zum Erhalt der Selbstständigkeit
Forum 2: Bewegungsförderung und Gesunderhaltung
Forum 3: Gesundheitsförderung in der Pflegesituation

Am 6. und 7. September 2012 fand der Präventionskongress des Paktes für Prävention "Gemeinsam für ein gesundes Hamburg“ statt. Das dort verabschiedete Eckpunktepapier "Gesund alt werden in Hamburg" steht als Download unter folgendem Link zur Verfügung:
Eckpunkte für das Rahmenprogramm "Gesund alt werden in Hamburg"

Partner im Forschungsverbund LUCAS

Albertinen-Haus Hamburg (AHH)
Medizinisch-Geriatrische Klinik und Forschungsabteilung
Albertinen-Haus, Zentrum für Geriatrie und Gerontologie
Sprecher LUCAS-Forschungsverbund: Hr. Prof. Dr. W. v. Renteln-Kruse

Verantwortlich für drei LUCAS-Teilprojekte:
LUCAS-Teilprojekt 1:
Longitudinale urbane Kohorte: Koordination und wissenschaftliche Begleitung

LUCAS-Teilprojekt 3:
Geriatrisches Mobilitäts-Centrum (MobiC): spezialisierte medizinische Aufmerksamkeit für ältere Menschen im Stadium der beginnenden Gebrechlichkeit (PREFRAIL)

LUCAS-Teilprojekt 6:
Potentiell inadäquate Medikation (PIM) und Stürze im Krankenhaus

·

Freie und Hansestadt Hamburg (FHH)
Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV)
Verantwortlich für LUCAS-Teilprojekt 2 / Stiller Partner:
Pakt für Prävention

·

Ernst-Moritz-Arndt-University Greifswald (EMAU)
Institute of Psychology, Department Health & Prevention
Verantwortlich für LUCAS-Teilprojekt 4:
Prävention von Frailty mittels autobiographischer narrativer Intervention

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Hamburgische Pflegegesellschaft (HPG)
Verantwortlich für LUCAS-Teilprojekt 5 / 7b:
Präventive Haus- und Heimbesuche für alte Menschen mit funktionellem Abbau

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Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW)
Fakultät Life Sciences, Department Gesundheitswissenschaften
Verantwortlich für LUCAS-Teilprojekt 7 / 7a:
Pflegeberatung zur Verbesserung der Mobilität und Lebensqualität

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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Institut für Medizinische Biometrie und Epidemiologie
Institut für Rechtsmedizin

Wissenschaftlicher Beirat des LUCAS Forschungs-Verbund, Hamburg

  • Frau Prof. T. van der Cammen, Rotterdam (Klinische Geriatrie)
    Head Section of Geriatric Medicine, Erasmus MC & Harbour Hospital
  • Herr Prof. C. Hendriksen, Kopenhagen (Klinische Geriatrie, Urban Ageing)
    Institute of Public Health, University of Copenhagen
  • Herr Prof. R. Kressig, Basel (Klinische Geriatrie)
    Medizin Akutgeriatrie, Universitätsspital Basel
  • Frau Prof. D. Schaeffer, Bielefeld (Pflegewissenschaft)
    Institut für Pflegewissenschaften, Universität Bielefeld
  • Dr. Mikkel Vass, Kopenhagen
    Department of Health Services Research, Institute of Public Health University of Copenhagen
  • Frau P. Weritz-Hanf, Berlin (Wiss.-Förderung, Altersforschung)
    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
  • Frau I. Wolff, Hamburg
    Ehemalige Vorsitzende Landesseniorenbeirat Hamburg (LSB)