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Die Ambulante Geriatrische Rehabilitation (AGR) am Albertinen-Haus ist eine in Norddeutschland bislang einmalige geriatrische Versorgungsform, die mit komplexer rehabilitativer Behandlung die Selbstversorgungsfähigkeit des Patienten erhält und Pflegebedürftigkeit vermeidet.
Die ambulante Rehabilitationsbehandlung muss vom Patienten beziehungsweise Krankenhausarzt oder Haus- beziehungsweise Facharzt beantragt und von der Krankenkasse (nach MDK-Begutachtung) genehmigt werden. Die rehabilitative fachärztliche Versorgung findet im Rahmen der AGR statt ansonsten bleibt der Patient in der ärztlichen Betreuung seines Haus- beziehungsweise Facharztes.
Ambulante geriatrische Rehabilitation ist dann indiziert, wenn bei älteren Patienten Rehabilitationsbedürftigkeit und die Fähigkeit zur aktiven Mitarbeit in der Rehabilitation vorliegen. Dies setzt ausreichende körperliche und geistige Belastbarkeit voraus.
Es handelt sich um Patienten im höheren Lebensalter (in der Regel über 65 Jahre) mit mehrfachen Erkrankungen und funktioneller Behinderung.
Hauptindikationsgruppen sind
Auf der Grundlage einer umfassenden Beurteilung (Assessment) wird ein individueller Behandlungsplan erstellt, der – je nach Indikation – Einzel- und Gruppentherapien enthält.
Der Facharzt übernimmt die Rehabilitationsdiagnostik, kontrolliert den Verlauf der Rehabilitation und ist verantwortlich für den Informationsaustausch mit behandelnden Haus- und Fachärzten.
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