Amalie Sieveking
Mit seinem Namen ehrt unser Krankenhaus das beispielhafte Wirken von Amalie Sieveking (25.07.1794 – 01.04.1859).
Aus der Kraft ihres Glaubens durchbrach sie traditionelle Grenzen, um kranken Menschen zu helfen. Als 1831 eine Cholera-Epidemie Hamburg bedrohte, stellte sie sich persönlich in den Dienst der Krankenpflege – nach damaliger Auffassung eine unerhörte Entscheidung, denn die gebildete Amalie Sieveking stammte aus einer angesehenen Hamburger Patrizierfamilie. 1832 gründete Amalie Sieveking den "Weiblichen Verein für Armen- und Krankenpflege".
Wir wurden, was wir sind – eine Chronologie
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1927
Gründung des Landeskirchlichen Vereins für weibliche Diakonie
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1941
Anerkennung des alten Amalie Sieveking-Krankenhauses als Allgemeines Krankenhaus mit den Fachabteilungen Innere Medizin und Chirurgie. Der ständig steigende Zustrom der Patienten und der medizinische Fortschritt führen das Krankenhaus im Laufe der Jahre an die Grenzen der Leistungsfähigkeit.
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1962
Beschluss von Rat und Konvent der Diakonissen, die Krankenarbeit aufzugeben. Die Schwesternschaft erkennt, dass sie ein größeres Krankenhaus weder personell noch finanziell tragen kann.
Gründung des Vereins Evangelisches Amalie Sieveking-Krankenhaus: der neue Trägerverein will ein modernes Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung errichten und betreiben.
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1968
Beginn des ersten Bauabschnitts (Schwesternhäuser und Krankenpflegeschule)
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Reformationstag 1969
Grundsteinlegung für den zweiten Bauabschnitt (Krankenhaus mit Wirtschaftsgebäude und Mehrzweckraum).
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1983
Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg
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1995
Erstmalige Auszeichnung durch WHO und UNICEF als "Babyfreundliches Krankenhaus"
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1996
Eröffnung der neuen Not- und Unfallaufnahme, jetzt rund um die Uhr
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2003
Das Albertinen-Diakoniewerk übernimmt die Trägerschaft des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhauses
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2003
Eröffnung des Linksherzkatheter-Messplatzes
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2007
Rezertifizierung als "Babyfreundliches Krankenhaus", Eröffnung der Elternschule
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2008
Eröffnung des neuen OP-Traktes mit Europas einzigartigen Operationssaal der Endo Alpha Technik