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Eine Besonderheit der Urologie in unserem Hause ist die subtile Diagnostik von diversen Hodenerkrankungen.
Hierzu kommt einerseits die Hochfrequenz-Sonographie unter Einschluss der Power-Doppler Technologie zum Einsatz. Von ganz besonderem diagnostischen Wert ist die Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie, MRT). Diese Technologie wird in Zusammenarbeit mit der hiesigen Radiologie an einem 1.5 Tesla MRT-Gerät durchgeführt. Mit dieser Technik können Erkrankungen des Hodens bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt erkannt werden. Oft können auf diese Weise unnötige Operationen vermieden werden.
Nach der Erstdiagnose eines Hodentumors erfolgt zunächst die stationäre Aufnahme des Patienten, gefolgt von umfangreicher Diagnostik. Nach erfolgreicher Entfernung des Hodentumors ist die Implantation einer Prothese möglich. Bei sehr kleinen Tumoren oder bei Einzelhoden ist manchmal auch eine Hodenteilresektion möglich.
Als eine andere Besonderheit ist auch die nervschonende retroperitoneale Lymphadenektomie (RLA) bei Hodentumoren zu erwähnen. Es werden auch Residualtumorresektionen nach Chemotherapie (Postchemo-RLA) durchgeführt.
Für Hodentumoren gilt unsere Klinik als eines der nationalen Referenzzentren. Auch telefonische Beratungen bei Problemfällen werden gerne durchgeführt. Wir führen die Chemotherapie in eigener Regie durch. Zur Anwendung gelangt überwiegend das PEB-Schema (Cis-Platin, Etoposid, Bleomycin). Um die Verträglichkeit zu verbessern, kommen regelmäßig die modernen Formen der Supportivbehandlung zu Anwendung. Moderne Medikamente beugen der Übelkeit vor, sodass die Verträglichkeit der Chemotherapie deutlich verbessert werden konnte Außerdem gelangen Medikamente zum raschen Blutaufbau zum Einsatz. Beim Seminom im Stadium 1 behandeln wir auch mit Carboplatin.
Seit 2011 haben wir unsere Kompetenzen in einem Hodenzentrum gebündelt. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Die Urologische Klinik des Albertinen-Krankenhauses ist Zweitmeinungszentrum an einem Projekt der Deutschen Hodentumorstudiengruppe, welches von der Deutschen Krebshilfe gefördert wird. Dabei geht es um die qualitativ bessere Versorgung von Patienten mit Hodentumoren.
Nähere Informationen finden Sie unter www.iv-hodenkrebs.de
| Telefon | (040) 5588-2253 |
|---|---|
| Fax | (040) 5588-2381 |
Prof. Dr. Dieckmann ist Ihr Ansprechpartner im Zweitmeinungszentrum für Hodentumoren
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