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Pathologie
Unsere Leistungen und Angebote

Am 01.11.2006 erfolgte mit der Berufung von Herrn Professor Dr. med Thomas Löning als Leitender Pathologe die Gründung der Albertinen Pathologie Hamburg (APH).

Ausdrückliches Ziel des Albertinen-Diakoniewerkes ist dabei nicht nur, die Kontinuität des Pathologie-Services des Albertinen-Krankenhauses und des Evangelischen Amalie Sieveking-Krankenhauses zu gewährleisten, sondern auch Kernkompetenzen zu stärken (u.a. Frauenkrankheiten, Onkologie, Orthopädie) und einen Kristallisationskern für bereits bestehende Einrichtungen (Brustzentrum, Orthopädie-Netzwerk) und zukünftige Vorhaben (STD ("sexually transmitted diseases") Klinik, Diagnostikzentrum, Onkologisches Netzwerk) zu bilden.

Professor Löning ist als Experte für die Prävention und Früherkennung von Tumorerkrankungen (gynäkologische Vorsorge, Brustkrebs-Screening, Erkrankungen des oberen Verdauungssystems) ausgewiesen und als Referenzpathologe Ansprechpartner für klinische Studien und Konsiliardienste (sog. 2. Meinung).

Darüberhinaus gehende Kompetenzfelder wurden durch die Kooperation mit dem Institut für Hämatopathologie Hamburg (Dr.med. M. Tiemann, Dr. med. C. Schulte, Dr. rer.nat. K. Heidorn) und die Gemeinschaftspraxis Dres. Tiemann und Dr.med. B. Feyerabend erschlossen (siehe Link rechte Seite). Damit ist Expertise für das gesamte Spektrum onkologischer Erkrankungen inklusive der Knochenmarks- und Lymphknotenerkrankungen garantiert.

Zudem findet diese Kooperation "unter einem Dach" in einem kollegialen ("Department-") System der kurzen Wege statt (Fangdieckstr. 75a, 22547 Hamburg), so dass diagnostische und damit einhergehend therapeutische Entscheidungen bei tumorerkrankten Patientinnen und Patienten extrem schnell, in lebensbedrohlichen Situationen noch am Einweisungstag getroffen werden. Dies gilt auch für molekulare Untersuchungen (z.B. HER2-neu-Analytik bei Brustkrebs, JAK2-Analytik bei Leukämien), die heute mehr und mehr zu einer unverzichtbaren Voraussetzung für die Erstellung eines Behandlungsplans werden.

Andere potentiell relevante molekulare Verfahren wurden bereits über Jahre in universitären Forschungslabors unter der Leitung von T. Löning und M. Tiemann wissenschaftlich untersucht und werden jetzt unter dem Dach eines molekularbiologischen Forschungsinstitutes von Dres.
rer.nat. K. Heidorn und C. Hallas für die klinische Anwendung weiterentwickelt.

Aktuellster Beitrag dieser wissenschaftlichen Begleitung unseres klinisch-pathologischen Alltags ist die routinemässige Sicherung der Diagnose von Mukoepidermoidkarzinomen durch Einsatz eines Nachweisverfahrens für die Umlagerung von genetischem Material. Das Mukoepidermoidkarzinom kommt in verschiedenen Organen vor (u.a. Lunge, Speicheldrüsen) und ist in den Speicheldrüsen sogar der häufigste bösartige Tumor des Kindes und jugendlichen Erwachsenenalters.

Anwendungen dieser Art zeigen nicht nur die Dynamik auf, mit der die Genetik und ihre Verfahren Besitz ergreift von dem Kerngebiet der Pathologie, der Tumordiagnostik, sondern öffnet auch den Blick für die integrativen Möglichkeiten einer molekularen Pathologie in Bezug zur
Klinik und zu anderen diagnostischen (bildgebenden) Fächern (sog. molekulare Radiologie). Auch wird so erst plausibel, dass die Pathologie nicht nur gegenwärtig ein Kristallisationskern ist, sondern auch in Zukunft ein wichtiger Baustein von Diagnostik- und Tumorzentren sein wird.

Prof. Dr. med. Th. Löning, in Kooperation mit Dres. Tiemann & Feyerabend, Dr. med. Tiemann, Dr. med. Schulte und Dr. rer.nat. Heidorn


Nebeninhalte - Teil 2

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Fangdieckstraße 75a
22547 Hamburg

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