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Die geriatrische Tagesklinik (teilstationäre Behandlung) kann gegebenenfalls stationäre Krankenhausbehandlung vermeiden oder eine frühere Entlassung aus dem vollstationären Bereich ermöglichen.
Voraussetzung dafür ist, dass keine vollstationäre Behandlungspflicht besteht und die häusliche Versorgung nachts sowie an Wochenend- und Feiertagen gesichert ist.
Die Aufnahme in die Tagesklinik erfolgt über ein Anmeldeformular, welches den behandelnden Haus-/Klinikärzten vorliegt beziehungsweise in der Tagesklinik angefordert werden kann. Nach telefonischer Terminabsprache mit dem Patienten wird vom Hausarzt eine Einweisung ausgestellt, die der Patient am ersten Behandlungstag mitbringt. Nach einem vollstationären Aufenthalt ist die Tagesklinik also eine in die häusliche Umgebung überleitende Einrichtung.
Die Tagesklinik hält 24 Behandlungsplätze vor, wo Patienten von montags bis freitags behandelt werden, circa 350 bis 400 pro Jahr. Die durchschnittliche Behandlungsdauer umfasst 20 Tage. Die Patienten werden mit Kleinbussen der Albertinen Services Hamburg (ASH) morgens um 9:00 Uhr in die Tagesklinik gebracht und nachmittags um 16:00 Uhr wieder nach Hause gefahren. Der Fahrbezirk ist definiert und deckt einen Großteil im Hamburger Nordwesten, Westen und in der Stadtmitte ab.
Für die Patienten der Tagesklinik stehen sämtliche diagnostischen und therapeutischen Verfahren der medizinisch-geriatrischen Klinik zur Verfügung. Die Therapie erfolgt interdisziplinär in Teams auf der Grundlage eines umfassenden geriatrischen Assessment. Die therapeutisch-aktivierende Pflege ist, wie im stationären Bereich, Bestandteil des Behandlungsplanes.
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