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28.01.2009 | Albertinen-Stiftung
"Herzbrücke": Hilfe für acht schwerkranke afghanische Kinder

Über die "Herzbrücke" der Albertinen-Stiftung kommen acht herzkranke afghanische Kinder zur Behandlung ins Albertinen-Krankenhaus.

Die Kinder im Alter zwischen sieben und sechzehn Jahren werden am kommenden Freitag im Rahmen eines Hilfsflugs des Vereins "Kinder brauchen uns" auf dem Hamburger Flughafen erwartet. Anders als im Jahr 2008 engagiert sich Albertinen nicht mehr an der Organisation von Hilfsflügen. So wie auch andere Kliniken in Deutschland nimmt das Albertinen-Krankenhaus jedoch weiterhin kranke afghanische Kinder zur Behandlung auf, die in ihrer Heimat (noch) nicht behandelt werden können.

In den nächsten Wochen wird das Team um Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Friedrich-Christian Rieß acht Kinder im Herzzentrum des Albertinen-Krankenhauses operieren. Weitere sechs Kinder, die bereits in den letzten Jahren im Albertinen-Herzzentrum erfolgreich operiert wurden, kommen zu Kontrolluntersuchungen oder zu notwendigen Folgebehandlungen in ambulante Behandlung.

Während des circa dreimonatigen Aufenthalts in Hamburg werden alle Kinder von deutschen und afghanischen Gastfamilien betreut, die sich ehrenamtlich im Netzwerk der Albertinen-Stiftung für die Herzbrücke-Kinder engagieren.

Die Kosten für eine herzchiurgische Behandlung belaufen sich auf durchschnittlich 11.000 Euro. Dabei stellt das Albertinen-Krankenhaus das OP-Team und die Intensivpflege der Herzbrücke-Kinder kostenfrei zur Verfügung. Ärzte und Pflegende engagieren sich in der Behandlung und Betreuung der Kinder weit über ihren Dienst hinaus.

Zur Finanierung der Behandlungskosten bittet die Albertinen-Stiftung um Spenden für die Herzbrücke (Spendenkonto: Albertinen-Stiftung Herzbrücke, Kto.-Nr. 1144, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 251 20 510).

Wir bitten die Medienvertreter, aus Rücksicht auf den Gesundheitszustand der Kinder von Anfragen vor erfolgreich abgeschlossener Behandlung abzusehen. Wir danken für Ihr Verständnis.



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