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Die Integrierte Versorgung, also die über unterschiedliche Leistungsbereiche hinweg koordinierte medizinische Versorgung bleibt auch nach dem Wegfall der Anschubfinanzierung und dem Start des Gesundheitsfonds ein Zukunftsmodell. Dieses bekräftigte Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, Vorstandsvorsitzender des Albertinen-Diakoniewerks, im Beisein von Hamburgs Gesundheitssenator Dietrich Wersich zum Auftakt des 4. Hamburger Symposiums zur Integrierten Versorgung: „Qualität setzt sich durch, gerade auch in Zeiten des Gesundheitsfonds mit einheitlichen Beitragssätzen für die Krankenkassen.“ Denn Krankenkassen müssten sich zukünftig viel stärker in einem Leistungswettbewerb positionieren und daher schon aus ureigenstem Interesse heraus konsequent auf Qualität setzen – und diese biete die Integrierte Versorgung mit ihren klar definierten Qualitätskriterien. Hinzu komme noch, dass der mündige Patient die medizinischen Angebote sehr genau prüfe: „Patienten wollen die Versorgung aus einem Guss, sie wollen vernetzte Qualität.“ Allerdings würden den Übergang zum Gesundheitsfonds nicht alle bestehenden IV-Verträge überleben: „IV-Verträge um ihrer selbst willen wird es zukünftig nicht mehr geben. Die Versorgungsmodelle werden sich selbst tragen müssen!“
Das 4. Hamburger Symposium zur Integrierten Versorgung verzeichnet in diesem Jahr mit über 500 Teilnehmern aus allen Bereichen des Gesundheitswesens einen neuen Rekord. Im Rahmen des Kongresses erfolgte auch der Start des ersten Privatärztlichen Herznetzes in Deutschland. Vertragspartner sind die Debeka, die PHTS Telemedizin sowie die Deutsche Gesundheitssystemberatung GSB. Erste teilnehmende Krankenhäuser sind das Albertinen-Krankenhaus sowie das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus der Albertinen-Gruppe.
Das 4. Hamburger Symposium zur Integrierten Versorgung steht unter der Schirmherrschaft des Ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg, Ole von Beust. Veranstalter ist das Albertinen-Diakoniewerk, die Kongressorganisation liegt bei der Deutschen Gesundheitssystemberatung (GSB).
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