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19.02.2010 | Albertinen-Haus, Zentrum für Geriatrie u. Gerontologie
Tun, was anderen hilft: Ehrenamtlich engagiert für Demenzkranke und ihre Angehörigen

Sie ist von Anfang an dabei. "Ich wollte etwas tun, was anderen hilft", sagt Margarete Ohlms (67). Die ehrenamtliche Mitarbeiterin der ersten Stunde engagiert sich seit der Eröffnung 2004 in der Beratungsstelle Demenz im Max Herz-Haus, Bundesmodelleinrichtung für demenzkranke Menschen. Peter Krämer (71) hat fast vierzehn Jahre lang seine an Demenz erkrankte Ehefrau betreut, heute ist der freiwillige Helfer aus dem Max Herz-Haus am Albertinen-Haus nicht mehr weg zu denken.

Demenzkranke brauchen positive Begegnungen und Menschen, die sie einfühlsam unterstützen und begleiten. Aber auch die Angehörigen haben bei ihrem 24-Stunden-Einsatz an sieben Tagen in der Woche und das oft über Jahre hinweg ehrenamtliche Hilfe als wertvolle Entlastung dringend nötig.

Am 3. März um 15 Uhr sind Interessierte sehr herzlich eingeladen, sich im Albertinen-Haus (Sellhopsweg 18-22, Schnelsen) über die verschiedenen Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements zu informieren: In der Anfang Januar eröffneten Kognitiven Geriatrie soll eine ganz neue Gruppe ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer entstehen und zukünftig eng mit den Pflegekräften und Ärzten zusammenarbeiten. Margarete Ohlms, Peter Krämer und ihre ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen freuen sich über Verstärkung im Max Herz-Haus.

Ehrenamtlich Engagierte werden fachkundig auf den Umgang mit Demenzkranken vorbereitet und angeleitet. Aufgrund der verschiedenen Einsatzbereiche kann auf individuelle zeitliche und persönliche Möglichkeiten eingegangen werden. Immer mehr Menschen stellen regelmäßig einen Teil ihrer freien Zeit für die Betreuung demenziell Erkrankter zur Verfügung: Sind Sie dabei?

Anmeldung und weiterführende Informationen: Tel. (040) 5581-1356



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